Burnout -Syndrom

Früh erkannt - früh gebannt!


 

Burnout und Stress - Begriffe, die jeder kennt. Manche Menschen sind schon genervt von der ständigen Präsenz in allen Medien...

 

....und die Betroffenen selbst versuchen es zu ignorieren.

 

Aber was bedeutet Burnout eigentlich?

Burnout kommt aus dem Englischen >>to burn out<< : “ausbrennen / ausgebrannt sein”.

Es ist keine Krankheit mit eindeutigen diagnostischen Kriterien, sondern bezeichnet eine vollkommene körperliche, emotionale und geistige Erschöpfung.

 

“Syndrom” bedeutet, eine Ansammlung von Beschwerden, die verschiedenste Auswirkungen auf Körper, Geist und Seele haben und  die individuell ganz verschieden sein können. Burnout wird meist durch Stress ausgelöst, der nicht mehr bewältigt werden kann.

 

Wie kann Burnout entstehen?

Wer ausgebrannt ist, muss einmal gebrannt haben. Am Anfang steht die Euphorie, mit großer Begeisterung an eine Sache heran gehen. Arbeitspausen werden ignoriert, es gibt keine Erholungsphasen, richtig essen ist Nebensache, der Partner und Freunde sowie das Hobby treten in den Hintergrund.

Dann kommt die Verdrängung von Konflikten, Umdeutung von Werten, verstärkte Verleugnung von Problemen, die deutliche Verhaltensänderung, Verlust des Gefühls für die eigene Persönlichkeit, innere Leere und schließlich Depression, die völlige Burnout - Erschöpfung.

 

 

Burnout die Manager Krankheit?

Schon lange nicht mehr. Betroffen sind auch andere Gruppen wie Hausfrauen, Sportler, Pflegende und immer mehr Schüler.Enormer Termin- und Konkurrenzdruck, wachsende Verantwortung, Arbeitsplatzunsicherheit und fehlende Zukunftsperspektiven sind Faktoren, die Arbeitnehmer/innen zunehmend belasten und einen immer höheren Stellenwert neben der eigentlichen Arbeit einnehmen.

 

Dazu kommen private Probleme. Flexibilität ist gefordert, vor allem für Alleinerziehende, Patchwork - Familien oder das Pflegen der Eltern bei gleichzeitiger Berufstätigkeit.

Von Frauen wird meist noch mehr erwartet als von ihren männlichen Kollegen. Mit den Mehrfachbelastungen und Erwartungen (gesellschaftlich oder an sich selbst) beruflich erfolgreich zu sein, eine gute Mutter, perfekte Hausfrau liebevolle Partnerin und natürlich immer hübsch und gepflegt, ist das Stressrisiko enorm erhöht.

 

Anzeichen für ein Burnout-Syndrom können sein:

Müdigkeit und geringe Belastbarkeit, Gefühl der inneren Leere bis Ausgebranntsein, Schlafstörungen und morgentliche Zerschlagenheit, Zynismus, Aggressivität, Rückzug aus dem sozialen Umfeld und der Partnerschaft, Gefühl der Wertlosigkeit, Versagensängste, Suchtverhalten und Depression. Oft geht dabei die Partnerschaft verloren, zerbrechen Freundschaften.

 

Dazu psychosomatische Beschwerden, wie Magen - Darmbeschwerden, Herz- Kreislauf Probleme, Kopfschmerzen, Asthma, Nacken- und Rückenschmerzen. Auch ein geschwächtes Immunsystem (ständige Infekte), nächtliches Zähneknirschen und Tinnitus können Anzeichen einer Überforderung sein.

 

Früh erkannt, Gefahr gebannt

Je früher die Betroffenen sich ihrem Zustand bewusst sind, desto früher können sie dem Burnout-Prozess entsteigen. Leider ist es jedoch so, dass es den Betroffenen selbst gar nicht bewusst ist, dass sie in einem Burnout - Prozess stecken. Hier sind Partner, Kollegen und Vorgesetzte als “Beobachter der Situation”  gefragt.

 

Ein Burnout - Syndrom ist eine ernste Situation - für die Betroffenen und auch deren Umfeld. Um so verantwortlicher muss man damit umgehen. Ich nehme diese Verantwortung sehr ernst, denn jede Betreuung greift immer in das Lebens - Modell eines Betroffnen ein.

 

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